Montag, 21. Oktober 2019

Dacia Dokker Ausbau zum Minicamper

Warum ein Dacia Dokker?


Vor dem Dokker war es ein Logan. Der Logan hat mir schon ganz gut gefallen. Ich hatte  ihn im Januar 2018 von JayBe  gekauft, der ihn liebevoll aufgebaut hatte. (Playlist zum Ausbau des Logan) Trotz mehrfacher Veränderungen und Umbauten musste ich aber feststellen, dass er mir dann doch zu klein war. Ich wollte einen  Minicamper, den ich zum Tourenfahren, für Kurzurlaub, zum Fahrradtransport und für ein bis zwei größere Reisen im Jahr, innerhalb Europas nutzen kann und das nur und ausschließlich für mich allein. Es sollte schon ein Hochdachkombi sein. Ich habe den Grundriss des Minicampers von Rene Kreher übernommen. Diesen habe ich auf meine Bedürfnisse verändert. An dieser Stelle danke ich Rene für die "Steilvorlage".

Der Dokker eignet sich sehr gut als Basisfahrzeug und ist preislich interessant. Wenn man einen Gebrauchtwagen kaufen will, muss man lange suchen, um das Auto zu finden, dass man sich wünscht und was man sich leisten kann. Im Dacia Dokker kann ich noch gerade so aufrecht sitzen, wenn man die einzubauenden Sitzkisten niedrig hält. Ich wollte und will immer noch aufrecht im Auto sitzen können.
Der Dokker Stepway hat einen ausgezeichneten und sehr sparsamen Dieselmotor mit 66 kw. Wollte ich unbedingt haben. Der Dokker ist solide verarbeitet, man hat eine erhöhte Sitzposition und er hat rundum Klarglasfenster. Wollte ich unbedingt haben. Ich habe in ganz Deutschland nach diesem speziellen Fahrzeug gesucht und wurde schließlich 560 km von meinem Heimatort entfernt fündig. Glück gehabt.

Zwei Kisten und ein Küchenblock

Ist doch klar, dass die Rücksitze entfernt werden mussten. Ich muss mit dem Auto keine Familie transportieren, also ist die Rücksitzbank überflüssig. Raus damit, das schafft viel Platz. Eine 18 mm starke Siebdruckplatte wurde eingebracht und fest mit dem Karrosserieboden verschraubt. Das geht ganz einfach, da man die Schrauben der Zurrösen und die Befestigungsschrauben der Rücksitzbank nutzen kann.  Dann ging es an den Innenausbau.  

Im Prinzip besteht der Ausbau aus 2 Sitzkisten und einem Küchenblock. Diese 3 Teile wurden fest mit der Bodenplatte verschraubt. Den Küchenblock habe ich noch zusätzlich an der linken Karrosserieseite verschraubt. Man kann dazu eine Halterung der Rückenlehne, die ja entfernt wurde, nutzen.   

Die Kiste hinter den Sitzen ist auf der einen Seite für die Aufnahme der Elektrik, für Verlängerungskabel, Steckdosenverteiler und Werkzeug vorgesehen. Die andere Seite wird für Vorräte, Wasser, unverderbliche Lebensmittel  und Konserven nutzbar gemacht. Über Fächer und Aufteilungen  mache ich mir später Gedanken. 

Hier sieht man schon, dass eine massive Buchenholzplatte auf dem Küchenblock liegt. Sie hat einen Ausschnitt für den Gaskocher erhalten, der von vorne unter die Arbeitsplatte geschoben wird. Später baue ich noch eine Schublade unter dem Kocher ein. Die Anordnung der Klavierbänder habe ich geändert, so konnte das nicht bleiben. Im Fußraum habe ich mit zwei verschiedenen Hölzern gearbeitet. Unten ist 12 cm hohes und 10 mm dickes Pappelsperrholz verarbeitet, oben dann 12 mm dickes Kiefernsperrholz.  Warum das so gemacht wurde erklärt sich im weiteren Ausbau. 

Hier erkennt man schon die Größe und den Aufbau der Liegefläche. Die Deckel der Sitzkisten, ergänzt durch zwei Einlegeböden ergeben ein Liegefläche von 80 x 183 cm. Die Einlegeböden lagern während der Fahrt rechts hinter der Sitzkiste. Ich habe bewußt aus einen Klappmechanismus mittels weiterer Klavierbänder verzichtet. Statt dessen wollte ich lieber eine 1 cm höhere Matratzen haben. Andere Leute mögen mit 5 cm Schaumstoffhöhe auskommen,  ich nicht. Ich habe 6 cm dicke Kaltschaummatratzen in der Härte 60 / 70  bestellt. 
Am Küchenblock konnte ich mich so richtig austoben. Zuerst baute ich die Standfläche für den Gaskocher ein. Dann machte ich mich an den Bau und die Montage einer großen Schublade. Diese ist so eingebaut, dass sie in geschlossenem Zustand verhindert, dass der Gaskocher bei Kurvenfahrten aus dem Küchenblock herausrutscht. Damit sich die Schublade während der Fahrt nicht selbständig macht, blockiere ich sie mittels eines einfachen selbst gefertigten Riegels.

       
      

Während der Arbeit traf ich die Entscheidung, auf eine Einbauspüle zu verzichten. Ich will ja nicht im Auto wohnen und werde voraussichtlich auch nicht wochen- oder gar monatelange Reisen unternehmen. Ich kann doch die wenigen Töpfe und das wenige Geschirr auch in einer Schüssel abspülen. Wenn ich also auf eine Einbauspüle verzichte, brauche ich auch keinen Wasserhahn. Und wenn ich keinen Wasserhahn habe, dann brauche ich auch keinen Wasserkanister und auch keine Wasserpumpe einbauen. Ein Behälter für das Abwasser ist somit auch völlig  überflüssig. Jetzt habe ich eine schöne große Arbeitsfläche, an der ich sitzen und arbeiten kann, z. B.  Gemüse putzen, Kartoffeln schälen, basteln, am Notebook oder Tablet arbeiten, ich hab eine große Abstellfläche und bin mit der  Entscheidung, auf die Einbauspüle zu verzichten sehr zufrieden. Außerdem habe ich dadurch eine Menge Geld gespart. 


Gesamtlänge 105 cm

Und wo ich schon mal dabei bin, erläutere ich dann gleich einmal, warum ich mich gegen eine Kühlbox entschieden habe. Dazu ist es sicher hilfreich, wenn man weiß, dass ich meine Outdooraktivitäten mit mehrtägigen Wanderungen und später mit mehrtägigen und zum Teil langen Radtouren begann. (Klick: kann man hier ansehen) Da hatte ich auch keine Kühlbox dabei, oder eine Einbauspüle und bin trotzdem, wie jeder andere Wanderer oder Radreisende gut zurecht gekommen. Ich denke mir, dass ich auf meinen Touren sehr oft Campingplätze anfahren werde, um sie als Basislager für verschiedene Tageswanderungen oder Radtouren zu nutzen. Da steht mir dann die die gesamte Infrastruktur zur Verfügung. Wenn ich mal ein, zwei oder auch drei Nächte autark stehen will oder muss, dann komme ich auch ohne Kühlbox aus. Ich kann auf eine gewöhnliche Kühltasche zurückgreifen und mir ggf. Crashed Ice an der Tankstelle mitnehmen. Mein Verzicht auf eine Kompressorkühlbox hat zur Folge, dass ich auch keine zweite Batterie einbauen muss. Ein LiFe-Versorgungsakku ist ja nicht gerade billig und eine Kompressorkühlbox auch nicht. Ich spare mal locker über 1.500 EUR. Man muss doch die Kirche im Dorf lassen, will heißen, dass die hohen Ausgaben für solchen Luxus in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen stehen müssen. Für mich ist es vernünftig,  auf diese Sachen zunächst zu verzichten, was nicht zwangsläufig heißen muss, dass ich mir später doch noch diesen Luxus gönnen werde. Vorläufig aber sicher nicht. So, jetzt aber weiter mit dem Ausbau.
Nachtrag vom 15. Nov. 2019:
Ich habe inzwischen erkannt, dass es doch wesentlich angenehmer ist, wenn im Winterhalbjahr eine Standheizung zur Verfügung steht. Deshalb kaufte ich jetzt eine Powerstation mit 480Wh. Eine Standheizung wird folgen. 
Der Ausschnitt für den Gaskocher wurde mit Aluwinkeln versehen. Das sieht zum Einen gut aus und schützt zum Anderen die Buchenholzplatte vor großer Hitze und Verbrennungen. Dort wo eigentlich die Einbauspüle vorgesehen war, habe ich jetzt eine schöne große Arbeitsfläche und direkt darunter baute ich eine Klappe ein, die mit Magneten und einfachem Riegel gegen ungewolltes Öffnen gesichert wird. Die rechte Seite des Küchenblock hat oben und unten jeweils eine einfache Schiebetür erhalten, so dass ich die Fächer auch von der Seite öffnen und befüllen kann. Scheint mir eine praktische Lösung zu sein, zu der mir ein Facebookfreund geraten hat. Danke dafür.

Hier nochmal die Schiebetüren aus anderer Perspektive. 
 
Auch hier wurde eine Schiebetür eingebaut. Ich bin ein Fan solcher Türen, weil man sie ganz einfach selbst bauen kann und weil sie von Natur aus ziemlich träge sind. Sie lassen sich nicht so leicht öffnen und schließen, wie z.B. Schubladen auf Rollen.



Dann ging es Schlag auf Schlag. Der Fußbodenbelag wollte verlegt werden und zeitgleich lieferte Dennis Möhlmann die bestellten Matratzen. An dieser Stelle spreche ich Herrn Möhlmann ein dickes Lob aus. Er hat mich gut beraten (telefonisch), hat mir ein Paket mit Schaumstoff- und Mustern der Bezüge geschickt und er hat den Liefertermin pünktlich eingehalten (Lieferzeit 8 Tage) Die Qualität des Materials ist ebenso, wie die Verarbeitung als erstklassig zu bezeichnen. Ich bin mehr als zufrieden mit der Arbeit und kann die Firma nur wärmstens empfehlen, zumal der Preis auch noch sehr fair gestaltet wurde. DANKE, Herr Möhlmann. (Falls Sie das hier zufällig lesen)

Kleine, aber wichtige Anmerkung: Dies ist keine Empfehlung, weil ich von der Fa. DM Schaumstoffverarbeitung einen Vorzugspreis erhalten habe, nein, habe ich nicht. Ich habe den regulären Listenpreis, ohne abgesprochene Sonderleistungen bekommen zu haben, bezahlt. Ich bin total begeistert von dem Produkt. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Man muss vielleicht auch einmal Glück haben.    

Der Fußboden

Da die Siebdruckplatte am Fahrzeugboden nicht gerade zu einem wohnlichem Charakter im Innenraum beiträgt, kaufte ich im Baumarkt einen preisgünstigen aber optisch ansprechenden PVC-Bodenbelag. Dieser Belag erfreut sich in der Minicamperszene anscheinend großer Beliebtheit. Ich habe ihn schon bei mehreren Ausbauten gesehen.

Im Fußraum habe ich umlaufend, 13 cm hoch, einen PVC-Streifen eingeklebt. Damit der Absatz nach oben nicht so krass ist, habe ich unten mit Pappelsperrholz 10 mm dick und oben mit Kiefersperrholz 12 mm dick, gearbeitet. So fügt sich der PVC-Belag gut ein und es entsteht kaum eine Kante.

                                

Die beiden Fotos oben zeigen die Liegefläche. Sie beträgt 183 x 80 cm. Wenn die Rückenlehnen der Vordersitze ein Stück nach vorn geklappt werden, kann ich mit meiner Körpergröße von 181 cm bequem ausgestreckt liegen, ohne dass ich mit dem Kopf, oder mit den Füßen irgendwo anstoße. Auf dem rechten Foto hatte ich probeweise ein Spannbettlaken aufgezogen. Das brauche ich aber nicht, wenn ich im Schlafsack schlafe, dann dient mir eine dicke Wolldecke als Unterlage.
In den hinteren Fensternischen habe ich kleine praktische Regale eingebaut. Da kann ich Gewürze, Taschentücher, Teelichter. Kerzen, Taschenlampe, Spülbürste, Küchentücher und Schwamm oder auch Lesestoff in Form von Büchern oder Zeitschriften sehr gut und immer griffbereit verstauen.

Sichtschutz und Verdunkelung



Damit der Innenraum vor neugierigen Blicken  geschützt bleibt, und damit es morgens noch ein wenig abgedunkelt ist, habe ich mich zunächst zu zwei Maßnahmen entschlossen. Als erstes erhielten alle hinteren Scheiben eine fünfundsechzig prozentige Tönungsfolie, und dann habe ich  Stoff gekauft, mir den Umgang mit der Nähmaschine zeigen lassen und Gardinen genäht. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Allerdings überlegte ich noch eine weitere Maßnahme, nämlich den Einsatz von Wärmedämmung mit Isolierfolie. Die kam dann auch ziemlich schnell. Ich habe sie mir in den entsprechenden Fenstergrößen zurecht geschnitten und mittels Saugnäpfen direkt an den Scheiben befestigt.



Schiebetür rechts


Fahrertür





Auf diesem Foto erkennt man auch noch einen der beiden Windabweiser, die ich für die vorderen Türen gekauft habe. Wenn man, wie ich, keine Außensteckdose verlegt hat, ist so ein Windabweiser sehr praktisch. Man kann das Fenster ein Stück herunterlassen und durch den Spalt wird dann das Stromkabel, das von der Stromversorgung auf dem CP kommt, in das Auto gelegt. Reinregnen kann es nicht, und außerdem ist es ganz praktisch, weil dadurch immer frische Luft in`s Innere des Fahrzeugs gelangt.








Die Elektrik

Die Elektrik beschränkt sich bis jetzt auf zwei Innenbeleuchtungen, eine Steckdosenleiste mit USB-Anschlüssen, eine Powerstation 150 Wh von Suaoki,* einen Adapter von CEE auf Schuko-Steckdose und ein Verlängerungskabel.  Um an ganz kalten Tagen nicht frieren zu müssen kaufte ich einen ganz billigen Heizstrahler. Um den betreiben zu können, braucht man aber 230 V Strom aus der Steckdose und den gibt`s dann nur auf Campingplätzen oder entsprechenden Versorgungseinrichtungen. Für kalte Nächte habe ich einen super guten Daunenschlafsack, den ich wirklich sehr empfehlen kann. Ich habe mir den nach meinen Vorstellungen anfertigen lassen. Das ist bei Cumulus kein Problem.  
* Diesen kleinen LiFe-Akku habe ich inzwischen gegen eine 480 Wh Powerstation ausgetauscht. 
LED Lichtleiste über dem Küchenblock
Leselampe, dimmbar

Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz, abschaltbar und drei USB-Buchsen , z.B. zum Laden von Handy und Kameraakkus.  Diese Steckdosenleiste wird mit Landstrom (230 V)  vom CP oder von jeder anderen Stromquelle, (Tankstelle, WoMo-Stellplatz, Garage usw.) gespeist.
Diese kleine Powerstation versorgt die LED-Leuchten im Auto. Die gibt es zur Zeit bei Amazon für gerade mal 130 EUR. Völlig ausreichend für mich. Bin sehr zufrieden. 
Hier zu beziehen. Einfach drauf klicken.

Inzwischen habe ich eine einwöchige Erprobungstour in die sächsische Schweiz. nach Potsdam und an die Müritz gemacht. Auf dieser Tour konnte ich feststellen, dass ich die richtigen Entscheidungen getroffen habe. Selbstverständlich wird es immer wieder kleine Veränderungen und Verbesserungen geben, die an dem Ausbau und an der Ausrüstung vorgenommen werden müssen. Aber das ist doch genau das, was den Reiz an einem Eigenausbau ausmacht. 

Wer Fragen zum Ausbau, zur Funktion oder wozu auch immer hat, bitte gern als Kommentar, oder als persönliche Nachricht bei Facebook  unter https://www.facebook.com/ingo.sievers.73

Den interessierten Lesern und Leserinnen empfehle ich hin und wieder einen Blick auf diese Seite zu werfen. Ich ergänze den Ausbau des Dacia Dokker zum Minicamper immer mal wieder, weil ich im Laufe der Zeit weitere Erkenntnisse gewinne und neue Ideen umsetze. Wie bereits schon einmal erwähnt, man wird eigentlich nie richtig fertig. Und das ist auch gut so.

Vielen Dank an Alle, die bis hierher durchgehalten und  mitgelesen haben. Über Kommentare und Feedback freue ich mich sehr.

Blick von der Bastei auf die Elbe.
Sächsische Schweiz Okt. 2019

Lübeck, den 21. Oktober 2019



ACHTUNG, WICHTIGER HINWEIS, 30. März 2020

In einigen Foren, u.a. bei Facebook hatte ich bekanntgegeben, dass ich den Dokker verkaufen will. Das ist inzwischen wieder hochaktuell. Als Kaufpreis habe ich einen Festpreis von 10.500 EUR festgelegt. Terminabsprachen für Besichtigungen und ggf. Probefahrten bitte per Email unter
easy59plus@aol.com oder per persönlicher Nachricht auf Facebook. Ganz Eilige wählen einfach 0162-9366443
Das Fahrzeug kann auch ohne Ausbau erworben werden. Es ist sofort verfügbar. 
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Kommentare:

  1. Sehr cool! Bin beeindruckt! Viel Spaß damit, lieber Ingo!

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  2. Danke für das Kompliment. Na ja, die Grundidee, zumindest der Grundriss stammt von Rene Kreher, ergänzt mit den Ideen von Billy Grahmann und Anderen, die so, oder so ähnlich ausgebaut haben. Mir war wichtig, dass ich im Auto kochen kann. Draußen, im Wind und bei Regen ist das für mich kein Vergnügen. Im Auto, natürlich bei geöffneten Fenstern und Türen, ist das unglaublich gemütlich und macht sehr viel Spaß.

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  3. Gut gemacht, Ingo. Keine Spüle einzubauen und auf die Wasserversorgung zu verzichten kann ich 100%ig nachvollziehen. Ich spüle auch meist draußen in der Schüssel. Auf den Kühlschrank verzichte ich allerdings ungern. Wie wäre es denn mit einer Kühlbox mit 12V Anschluss?

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  4. Hallo Ingo,
    das beeindruckt mich, was du da vollbracht hast.
    Wie viel Zeit hast du dafür investiert?
    Schöne Grüße
    Jens

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    1. Der Ausbau hat ungefähr 5 Wochen gedauert, wobei ich mir wirklich Zeit gelassen habe. Ganz fertig ist er immer noch nicht, wird er hoffentlich auch nie werden. Man muss ja schließlich was zu tun haben.

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  5. Hallo Ingo,
    ist echt schön geworden dein Ausbau. Ich denke auch über einen Dokker nach und würde ebenso auf Wasser und Spüle verzichten. Zwei Fragen zum Ausbau beschäftigen mich allerdings. Erstens: Sind die Matratzen unterschiedlich fest? Ich schlafe auf der Seite und da ist es von Vorteil, wenn die Schulter gut einsinken kann, ebenso das Becken. Habe da etwas Bedenken wegen der Höhe der Matratzen. Zweitens: Heizung. Auf Campingplätzen besteht ja die Möglichkeit, einen kleinen Heizlüfter mit Landstrom zu betreiben, vorausgesetzt man kriegt einen Platz an einer Stromquelle. Mit einer Powerstation kommt man wohl nicht so weit? Bei 250 Watt kann man maximal 11/2 Stunden heizen, denke ich. Wie sind deine Erfahrungen? Planst du evtl. auch eine Diesel Standheizung wie z.B. Rene Kreher? Wünsche dir viele schöne Reisen mit dem Dokker. Gruß Andreas

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  6. Moin moin Andreas.
    Danke für den netten Kommentar. Zu den Matratzen: Da empfindet Jeder anders. Das Schöne ist, dass Du die bei Dennis Möhlmann in jeder beliebigen Höhe, in allen erdenklichen Maßen und in unterschiedlichen Härtegraden bestellen kannst. Was gut für Dich ist, das kannst nur Du selbst herausfinden. 6 cm reichen mir völlig aus.
    Ich habe einen Heizstrahler, der natürlich Landstrom braucht. Im nächsten Jahr werde ich mir aber wohl eine Standheizung von Planar einbauen. Die gibt es bei Tigerexped.de. Einen Einweisungsworkshop habe ich für Dezember bei den Busbastlern gebucht.
    LG aus HL
    Ingo

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  7. Genial.. Das Team BonnyMobil ist wirklich beeindruckt. Wir wünschen Dir allzeit gute Fahrt, immer genug Luft auf den Reifen und immer ein paar Literchen Sprit im Tank!

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    1. Danke Dir, liebe Judith. Schön, dass es Dir gefällt.
      Frohe und glückliche Festtage wünscht Ingo aus Lübeck.

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  8. Lieber Ingo, sieht toll aus! Ich überlege einen ähnlichen Ausbau zu machen, denn mir ist es wichtig im Auto sitzen und kochen zu können.
    Viele Grüße aus St. Jürgen, Carla

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